FOOD & MOOD – Warum sich eine pflanzenreiche Ernährung auch positiv auf deine Stimmung auswirkt

10. Mrz. 2019

Immer mehr Menschen legen Wert darauf sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und achten daher vermehrt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Neben einer überwiegend frischen und pflanzenbasierten Kost, gibt es aber noch viele weitere Faktoren die zu einem rundum gesunden Leben beitragen.

Meistens beginnt sich sogar der gesamte Lebensstil zu verändern, wenn das Essverhalten hinterfragt und umgestellt wird. Denn wenn du die Entscheidung triffst dich in dir selbst wohl zu fühlen dann wirst du, gerade auch durch eine leichte und frische Ernährung, intensiver spüren was dir auch sonst in deinem Leben gut tut und was nicht.

Ein ausgeglichener Säure- Basen- Haushalt ist die Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden und deshalb werden basische Lebensmittel auch immer beliebter. Ernährst du dich überwiegend frisch und pflanzlich, kann der Körper kleinere „Sünden“ gut kompensiere und das Bedürfnis danach auf ganz natürliche Weise immer mehr reduzieren. Werden dem Körper aber über lange Zeit zu viel saure und zu wenig basische Lebensmittel zugefügt, muss er sich immer mehr anstrengen um die Säuren im Körper zu neutralisieren und um einen ausgeglichenen Säuren- Basen- Haushalt aufrechtzuerhalten. 

Nahrungsmittel wie frische Kräuter, Bio- Obst und Gemüse aber auch reichlich Wasser, Kräutertee oder selbst zubereitete Obst- und Gemüsesäfte, gehören zu den wertvollen Basenbilder. Neben säurelastigen Lebensmitteln wie z.B. Industriezucker, Alkohol, Milchprodukten oder Fleisch spielen aber auch noch andere Faktoren eine große Rolle ob der Säuren-Basen- Haushalt ausgeglichen ist. Denn es gibt auch noch weitere Säurebildner die unseren Organismus belasten und unseren Energiehaushalt massiv schwächen. Dazu gehören u.a.: 

– Unterdrücken und flüchten von unangenehmen (Kindheits-) Gefühlen wie z.B. Angst, Hass, Wut, Ohnmacht, Scharm und Schuld

– Negative Gespräche und Themen (Lästerei, Gejammer, Ärger, Dramen, Schuldzuweisungen)

– zu wenig oder keinerlei körperliche Bewegung

– innere, äußere und geistige Starre

– Aktivitäten wie Verabredungen oder Hobbys die keine wahre Freude mehr bereiten und nur noch aus einer reinen Gewohnheit ausgeführt werden

– Übergehen der eigenen Bedürfnisse

– Einsamkeit und Isolation…

All das kann dazu führen, dass unser Organismus übersäuert, also im wahrsten Sinne des Wortes „sauer“ ist und wir uns energielos, träge und unwohl fühlen. Dagegen sind u.a.

– regelmäßige Bewegungseinheiten

– Spaziergänge in der Natur

– Offenheit für Neues

– tiefgründige und ehrliche Gespräche

– interessenbezogene und persönliche Weiterbildungen

– Ruhe

– Meditationen und Yogaübungen

– kreative Aktivitäten…

… Dinge die unsere Stimmung nach oben heben und auch unserem Säure- Basen- Haushalt gut tun.

Wenn wir uns also überwiegend pflanzenbasiert ernähren macht uns das wesentlich feinfühliger und wacher für unsere wahren Bedürfnisse, auch in allen weiteren Lebensbereiche. Denn zu viel süße, fettige und schwere Nahrungsmittel unterdrücken unsere Wahrnehmung für uns selbst und halten unsere Stimmung eher gedämmt. Von daher kann es sein, dass bei der Umstellung auf eine pflanzenreiche Kost zunächst auch unangenehme Gefühle oder körperliche Symptome auftauchen. Denn wenn wir aufhören unseren Körper zu „verstopfen“ werden sich nach und nach alle angestauten, verdrängten und schweren Energien zeigen dir wir unbewusst unterdrückt, jedoch stets als unsichtbare Lasten mit uns herum getragen haben. Von daher ist alles Unangenehme gleichzeitig ein Heilungs- und Reinigungsversuch von deinem (feinstofflichen) Körper. 

Durch eine leichte und natürliche Kost werden wir also sensitiver und können intensiver und deutlicher spüren ob wir achtsam mit uns selbst umgehen, welche Lebensgewohnheiten nicht mehr dienlich sind und was, neben einem gesunden und leichten Essen, sonst noch unser Energielevel steigert und unsere Schwingung hebt.

Entscheidest du dich mehr und mehr für eine pflanzenreiche Ernährung, entscheidest du dich gleichzeitig auch dafür achtsamer und liebevoller mit dir und deinem Körper umzugehen. Du findest immer mehr in eine innere Stärke und in eine gesunde Eigenverantwortung. Du möchtest, dass es dir gut geht und beginnst dafür zu sorgen, dass du dich in deiner inneren und auch in deiner äußeren Welt wohler und wohler fühlst. 

Und je wohler du dich von innen heraus fühlst, umso mehr gleichschwingende Ereignisse wirst du auch plötzlich um dich herum antreffen und anziehen.

Eine pflanzliche Ernährung hebt also unsere Schwingung uns somit auch unsere Stimmung nachhaltig nach oben. Auch wenn eine fettige und zuckerlastige Kost für den Moment ein gutes Gefühl vermittelt, fühlen wir uns doch meist unmittelbar nach dem Verzehr träge, schwer, unwohl und voll. Nicht selten haben wir uns jedoch so an diesen Zustand gewöhnt, dass wir ihn überhaupt nicht mehr hinterfragen dabei darfst du dich generell, aber auch nach einer Mahlzeit leicht, beschwingt, energiegeladen und wohl in deiner Haut fühlen.

Es geht also insgesamt darum mal ganz bewusst auf den eigenen „Teller“ und auch mal über den „Tellerrand“ zu schauen, gewohntes zu hinterfragen und es zu reflektieren.

Die folgenden Fragen kannst du dir daher nicht nur zu deinem Essen stellen sondern gleich auch auf andere Lebensbereiche übertragen:

– Ist das was ich vor mir habe wirklich etwas was mich nährt und stärkt?

– Macht mich das was auf dem Teller liegt wirklich zufrieden und satt?

– Habe ich nach dem Verzehr/Verbrauch ein gutes Gefühl?

– Bin ich es mir Wert mich leidfrei, frisch, ausgewogen und gesund zu nähren?

– Tut mir das, was ich in mich hineingebe, wirklich gut?

– Ist das, für was ich mein Geld ausgebe, etwas was mich zufrieden und glücklich stimmt?

– Gehe ich mit Liebe und Freude einkaufen und versorge ich mich achtsam und wertschätzend?

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Wie bei allen nachhaltigen Veränderungen sollte auch eine Ernährungsumstellung ganz langsam und in deinem, ganz eigenen Rhythmus stattfinden. Es ist ein Weg der mit einem innerer Prozess einhergeht und dafür sorgt, dass du dich mitsamt deinem Körper wieder mehr wahrnimmst und achtest.

Es geht nicht darum von heute auf morgen alles Gewohnte über Bord zu werfen oder einen strengen Diätplan einzuhalten sondern liebevoll und geduldig mit dir und deinem Körper zu sein und deine (Ess-) Gewohnheiten nach und nach zu verändern. Nehme dir daher auch Zeit in dich zu spüren um so wahrzunehmen welche und wieviel Nahrung dein Körper wirklich braucht und gebe auch deinen Geschmacksnerven den Raum sich umzustellen – Dann, wird dir die Ernährungsumstellung von Anfang an Freude bereiten und dich Stück für Stück in eine nachhaltig gute Stimmung bringen!

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